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Geld-Spuren

Woran kann man am besten erkennen, mit was sich ein Mensch beschäftigt ? An seinem Geld natürlich. Wie er es verdient, wieviel er besitzt und wofür er es ausgibt, das sind die wertvollsten Informationen für interessierte Behörden. Die Überwachung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs war nie ein Problem, besonders für Länder in denen Banken in staatlicher Hand sind. Wer diskrete Geschäfte abwickeln wollte, griff bisher zum Geldschein, denn der Bargeldfluss ist schwer zu verfolgen. Das wird sich aber bald ändern:
Sind bald Chips und Antennen in den Euro-Scheinen?
 
Die Europäische Zentralbank EZB hat sich bei verschiedenen Chipherstellern nach ID-Chips kleinster Bauart erkundigt.  Siehe auch diesen Beitrag der Redaktion Heise. ID-Chips, bekannt von Diebstahlschutz-Etiketten, können bereits in kleinsten Abmessungen von unter einem Quadratmillimeter und 0,06 Millimetern Dicke hergestellt und in Papier eingearbeitet werden. Die Energieversorgung erfolgt berührungslos von aussen über die Antenne des Lesegerätes. Mit einem solchen Lesegeräts ist es möglich, über eine Entfernung von bis zu einem Meter die Daten auf dem Geldschein zu lesen. Der japanische Elektronikkonzern Hitachi baut den sogenannten EMU-Chip, der für Geldschein ID`s geeignet scheint. Aber auch andere Unternehmen entwickeln ähnliche Chips. Beitrag bei HEISE.
Man kann sich vorstellen, welche Einblicke in das Privatleben die genaue Kenntnis des Geldflusses einer Person bietet.

Das "Bankgeheimnis" in Deutschland

In Deutschland melden die Banken dem Finanzamt inzwischen nicht nur die Höhe der angemeldeten Freibeträge für Kapitalerträge, sondern auch, in welchem Maße diese in Anspruch genommen wurden. Dies lässt Rückschlüsse auf eine untere Schranke der Höhe des Zinsflusses zugunsten eines Bankkontos zu. Dies wiederum lässt (über den Kapitalmarktzinssatz) Rückschlüsse auf die etwaige Höhe des durchschnittlichen Kontostands zu. Auf diese Weise ist der Staat in der Lage, die Höhe der Bankguthaben fast aller in Deutschland lebenden Menschen abzuschätzen. Bei Beziehern öffentlicher Leistungen, die davon abhängig sind, dass der Antragsteller über kein anrechenbares Vermögen bzw. Einkommen verfügt (z.B. BAföG, Sozialhilfe und Arbeitslosengeld), wird dies in begründeten Einzelfällen gemacht. Kritiker betrachten diese Entwicklung als einen Schritt zum Überwachungsstaat.
(Quelle: Wikipedia)

Bankgeheimnis: Was denken Sie darüber?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen zunehmendem Bedarf an Bargeld – bei gleichzeitiger Zunahme des elektronischen Zahlungsverkehrs für Waren und Websites wie partypoker – und Kapitalflucht ins Ausland einerseits und dem praktisch nicht (mehr) existenten deutschen Bankgeheimnis? Dieser Frage geht Michael Heiden in seiner Dissertation am Lehrstuhl für Banken und Finanzierung der Universität Kassel nach. Zu diesem Zweck hat er einen Fragebogen ins Internet gestellt.

Die Umfrage finden Sie auf www.uni-kassel.de/go/bankgeheimnis unter "Aktuelles" oder direkt im Internet unter der Adresse www.bankgeheimnis.heiden-muc.de. Hier erfahren Interessierte Details zur Gesetzeslage und der Vorgehensweisen der Banken, um an personenbezogene Informationen zu gelangen. Zudem wird die persönliche Einstellung zu diesen Themen erfragt.


Der gläserne Mensch
info@dergläsernemensch.de